Andreas Grabner

Bildender Künstler

Was zeichnet mich aus?

Meine Vision

Ich sehe  mich als kommunikativer Mensch. In der Tätigkeit als chirurgisch aktiver Arzt fordert der Alltag Entscheidungsfreudigkeit, interaktives Denken, Kreativität und Verantwortung. Als Künstler vermag man diese als ein Konzept für gewonnene Freiheit vermitteln. Ausdruck und Definition als Prozess des Werkes.

Über mich

Die Frage nach einer Selbstbeurteilung scheitert oft an gebotener Selbstkritik. Für mich ist Wertschätzung unabdingbar. Offenheit, Neugier, Achtung. Daraus lerne ich. Ganz selbstverständlich kann sich daraus ein kreativer Prozess entwickeln, welcher einmal gezündet, die Begeisterung für die Arbeit aufrecht hält. Das Alltägliche gewinnt so an Bedeutung.    

Ein Glück, das Grund hat, geht mit ihm zu Grunde stündlich,
und nur ein grundloses Glück ist wahr und unergründlich.
(Hieronymus Lorm)

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen,
und jeder geht zufrieden aus dem Haus.
(Goethe)

Das Leben  ist eine freie Kunst.
Wer die nach Regeln will betreiben,
wird meist ein trauriger Stümper bleiben
und nie gewinnen Meistergunst.
(Paul Heyse)


Portfolio

Die Arbeit, der Prozess des (Neu)Schaffens verinnerlicht. In der Fülle meiner Vorstellungen und Ideen, der Aufarbeitung und Umsetzung lege ich das Ziel fest, welches zunächst nahe scheint, letztendlich aber erst nach  vollständigem Aufbrauchen des initialen Treibstoffes auch tatsächlich erreicht wird.

Und dann kommt die Kommunikation.

Die Ausstellungstätigkeit ist für mich nicht bloß Werbung. Vielmehr ist sie ein Werkzeug, um meine Kunst zu vermitteln. Sie soll einen Beitrag leisten für unseren Alltag.

Kunst schenkt Freiheit. Kunst fordert Verantwortung. Sie lehrt Aktivität in Kritik, Bewusstsein, (Gleich)Mut und ist nicht wegzudenken. 

Andreas Grabner

Bildender Künstler

Arzt

Meine Geschichte

Meine Geschichte beginnt lange bevor sie geschrieben wurde. Familie, Studium, Beruf. Die Berufung zum Arzt und die gleichzeitige Zuwendung zur angewandten und bildenden Kunst setzten den Motor in Gang, als (Kunst)Konsument die Hand zur Produktion auszustrecken. Und ich hatte Glück. 

Meine Reisen sind und waren Lernprozess, aktiv und passiv. In Bali/Indonesien, Ubud, das Malerdorf, naive Malerei, farbenfroh, von tropischer Natur geprägt, Glaubensausdruck. Vietnam, Kambodscha, Keramikfabrik, industrialisierte Manufakturen. Indien, der Gurdwara Bangla Sahib Tempel, Karauli mit dem alten Palast und einer Krishna - Feier. Fröhlichkeit. Die Fauna und Landschaft  in Namibia, Botswana und Simbabwe. Hongkong Mixed Media aus Asien und Europa. USA, wo allerdings der Fokus auf operativer, urologischer Onkologie lag. Trotzdem und gerade deswegen Ergänzung, Erfahrung, Wissen. "Knowledge is powerful Medicine". Das gilt (für mich) auch für den Künstler.

"Man muss nur Geduld mit sich selbst haben", sagte Peter Kolin (Phantastischer Realist), als ich seine manieristischen Bilder betrachtete. Bescheidenheit und dadurch Größe. Da lernt man viel. 

Heimat, gewachsene (Multi)Kultur, natürlich auch Politik, eigenes Erleben in Freude und Leid vervollständigen, nein besser, sie ergänzen meine Geschichte. Der Vorgang dauert an. Fließt. Gleichgewicht. 

Bei meinen Arbeiten versuche ich oft was Neues, experimentiere. Das gibt mir Freiheit. Ich male auch nicht täglich. Wenn ein Ziel im Fokus ist, dann geht´s los. 

Meine erste Vernissage besuchte ich bei Prof. Kreutzberger in der Wiener Sezession. Damals war ich achtzehn. Viele sollten noch folgen. Meine Studienfreundin als Akt in Rom. Aquarelle, die ich meinen Eltern schenkte, wobei ich eines jetzt sogar noch besitze.

Auf meinen Reisen fotografierte ich immer viel. Fotobücher entstanden. Kultur erleben, verstehen, weitergeben, dokumentieren. Ähnlich beschreibt es  auch Goethe in seiner "Italienischen Reise". Tischbein zeichnet und malt. 

Die Dynamik, die sich aus der Kunstentwicklung selbst ergibt, die Kunstgeschichte schlechthin, längst etablierte Beiträge, und die gegenwärtigen, jungen Arbeiten, die sie speisen, ist faszinierend. Das ist der Lohn.